Zutaten:
(für 1 Osterschaf)

500 g Weizenmehl, Typ 450
1 frische Germ
3 Dotter
70 g Backzucker
1 Pkg. Vanillezucker
30 ml Rapskernöl
230 ml Milch
1/2 TL Salz

weiters:
ca. 100 g Hagelzucker
1 verschlagenes Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

Sieht das nicht entzückend aus? Und würde dieses Osterschaf nicht jeden Ostertisch aufwerten? Ich bin der Meinung ja! Ein einfacher Germteig ist die Grundlage, Hagelzucker sorgt dann für die Optik des Schaffells! Das Praktische: jeder am Ostertisch kann sich einfach seinen „Wollknäuel“ abbrocken! Also leicht zu entnehmen, nicht zu süß im Geschmack und wunderhübsch noch dazu! Was will man mehr! Der Osterhase bekommt Konkurrenz! Auf meinem Tisch mit Sicherheit! Frohe Ostern Euch allen!

Für die Zubereitung des Teiges zu Beginn die Milch lauwarm erwärmen. Dann das Weizenmehl in eine Rührschüssel einer Küchenmaschine (z.B. SMEG) füllen. In die Mitte davon den Backzucker einfüllen (noch nicht vermischen). Eine Mulde in die Mitte drücken und das Germ einbröseln. Mit der Hälfte der  lauwarmen Milch übergießen und mit einem Geschirrtuch abdecken. So lange stehen lassen bis das „Dampfl“ aufgeht und Blasen bildet. Danach die restlichen trockenen Zutaten mitsamt der weiteren Hälfte der lauwarmen Milch hinzufügen. Die Eier trennen und nur die Dotter dazugeben. Alles zu einem glatten Teig rühren. Die Eiklar für ein anderes Gericht aufbrauchen, z.B. für eine Frittata, siehe hier: https://www.diedampfgarerin.at/portfolio/spaetaufsteherfruehstueck/

Den Teig nochmals abdecken und an einem warmen Ort  für ca. 1/2 bis 1 Stunde gehen lassen. Das Teigvolumen soll sich verdoppeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eine kleine Schale mit Wasser füllen und eine Schale mit Hagelzucker füllen.

Nun den aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und den Teig in vier Teile teilen. Danach die Teile zu einer Rolle formen und daraus 49 gleich große Stücke abtrennen. Die Stücke sind ca. 20 g schwer. Für den Kopf 5 Teigstücke zusammenkneten, schleifen (mit Hilfe der Handflächen und etwas Druck rund formen) und zu einem Kopf formen (etwa 11 cm Länge). Auf das Backblech setzen. Nun weitere fünf Teigstücke schleifen und zwei davon als Ohren ansetzen und nahe zum Kopf legen. Die restlichen drei Teigstücke in die Schale mit Wasser tunken und danach in die Schale mit den Hagelzucker drücken. Danach zwischen die Ohren setzen. Mit allen weiteren Teigkugeln so verfahren und am Blech anordnen. Alle außer 8 Kugeln für die Beine in Hagelzucker drücken. Von der letzten Teigkugel, die für das Schwänzchen des Schafs, zwei ganz kleine Teigteile für die Augen entnehmen und noch nicht in den Teig drücken. Eine Anleitung zur Anordnung der Kugeln findet Ihr in meinem Fotoverlauf.

Nach Anordnung aller Kugeln (die Augen sind noch nicht gesetzt) das Osterschaf abdecken und ca. 1/2 Stunde gehen lassen. Nach der Aufgehzeit in den Kopf des Schafs zwei kleine Ritze mit der Spitze eines scharfen Messers für die Augen einschneiden. Die kleinen zur Seite gelegten Kügelchen als Augen einsetzen.

Das Osterschaf mit der geänderten Einstellung Kombigaren Ober/Unterhitze bei 180° Celsius und 50% Feuchte für 20 Minuten backen. Immer ein Auge darauf haben. Die Teigoberfläche sollte nicht zu dunkel werden. Ansonsten mit Alufolie abdecken.

Danach entnehmen, abkühlen und bestaunen lassen!

Tipp:
Das Osterschaf lässt sich auf vorbereiten und einfrieren! Dazu das Schaf fertig backen und noch lauwarm am besten auf einer festen Unterlage (z.B. einem mit Alufolie überzogenen Karton) einfrieren. Bei Bedarf auftauen oder im Kombi-Dampfgarer mit der Automatikeinstellung „Auftauen“ auffrischen lassen.

 

Den Kombidampfgarer auf 180° Celsius vorheizen.

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